Der Styleguide

Der Styleguide

Stil – Du hast ihn oder du hast ihn eben nicht

Diesen Satz haben wir alle schon einmal so oder so ähnlich gehört. Entweder du hast Stilgefühl oder eben nicht. Das ist so vermutlich in gewisser Weise richtig, aber dennoch kannst du dich in diesem Gebiet weiterentwickeln. Du kannst in Zeitschriften blättern und nach Inspirationen suchen. Du kannst dich in großen Städten in ein Café setzen und die Menschen beobachten. Und du kannst dir Bücher zu diesem Thema besorgen, meist von namhaften und prominenten Autoren mit viel Erfahrung geschrieben.

Der Styleguide, Akzente setzen – besser aussehen‚ von Nina Garcia, erschienen im Mosaik Verlag ist genau so ein Buch. Nina Garcia ist Modejournalistin und -redakteurin bei Marie Claire (vorher bei Elle) und sitzt seit der ersten Staffel in der Jury von Project Runway. In ihrem Buch versucht sie dir zu beschreiben, was Style bedeutet, woher er kommt und wie man ihn entwickeln kann.

Der_StyleguideSie beginnt mit einigen einführenden Worten und legt dann einige Grundregeln fest. Du bekommst Tipps, wie du am besten einkaufst, welche Kleidungsstücke gerne viel kosten dürfen und bei welchen Klamotten du auch problemlos auf no name Produkte zurückgreifen kannst. Nach dieser Basis gibt es im Anschluss gleich Tipps was du wann am besten anziehst. Muss ich zum Bewerbungsgespräch einen Hosenanzug anziehen? Was sind No-Gos auf einer Hochzeit? Diese Punkte sind an sich ganz nett, aber nichts wirklich neues.

Spannend wird es in den beiden Kapiteln Inspiration und Insidertipps und -tricks. Im Bereich der Inspirationen findest du unzählige Filme, in welchen die Hauptdarstellerin die Modewelt geprägt hat. Filme die du auf jeden Fall gesehen haben musst, bzw. unbedingt in nächster Zeit sehen solltest. Ebenso erfährst du ähnlich viel über einige Musiker und auch die Eigenheiten der Modewelt einzelner Kontinente bzw. Länder. Im Bereich der Insidertipps hat Nina Garcia viele prominente aus der Fashionszene interviewt und nach ihren ganz persönlichen Erfahrungen gefragt.

Zum Schluss kannst du dir die Entwicklung der Mode in den letzten Jahrzehnten anschauen. Das ist unheimlich praktisch, da man oft etwas hört wie ‚das war doch in den 80ern in‘. Hier kannst du nachschauen was das genau bedeutet und was man wann getragen hat.

Hier kannst du einen Blick in das Buch werfen.‘

Fazit: Das Buch gibt dir keine (neuen) handfesten Tipps an die Hand, mit welchen du dich von einem Tag auf den anderen in eine Stilikone verwandelst. Style muss man tatsächlich gewissermaßen im Blut haben, aber du kannst dich weiterentwickeln. Du findest hier zahlreiche Inspirationsquellen (alleine die Vielzahl der Filme und die genaue Beschreibung was du dir dort besonders gut anschauen solltest) und bekommst einen Eindruck davon, wie man sich an dieses Thema herantrauen kann. Besonders schön sind natürlich auch die vielen Zeichnungen von Ruben Toledo.

3 Kommentare

  1. Berlini
    29. Mai 2015 / 15:31

    Huhu, mein liebstes Kleidungsstück sind seit vielen Jahren Strickjacken. Sie sind einfach super praktisch, da ich gern Tops anziehe. Dank einer Strickjacke kann ich diese auch im Winter tragen und wenn es zu warm wird, ist sie schnell ausgezogen. In den Farben Schwarz und grau zudem sehr praktisch fürs Büro.

  2. Karin
    29. Mai 2015 / 17:34

    Ich habe eine totale Lieblingsjeans. Die habe mindestens schon 15 Jahre und sieht doch noch ganz gut aus.

    LG

    Karin

  3. Svenja
    2. Juni 2015 / 10:48

    Mein Lieblingskleidungsstück ist seit Jahren die Bluse. Ich liebe Blusen in allen Variationen und Farben :-) (eine mag ich natürlich besonders gerne <3 :-) )
    Man kann Blusen super bei besonderen Anlässen oder aber auch z. B. im Alltag/Büro anziehen und zu einer schönen Jeans, einem Blazer oder Pulloverjacke kombinieren. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Muster und Variationen, da fällt es mir manchmal schwer mich zu entscheiden :D :-)

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