Gelnägel selber machen | Pediküre

Gelnägel selber machen | Pediküre

Ich liebe es gelegentlich etwas Neues auszuprobieren. Eigentlich ständig. Für spannende, innovative Produkte bin ich immer schnell zu begeistern. Nicht so bei Gelnägeln. Ich verstehe zwar, warum sie so unheimlich praktisch sind, aber wie die meisten Naturnägel im Anschluss ausschauen, hat mich doch immer abgeschreckt.

Vor kurzem habe ich jedoch von der Marke Plastimea ein Gelnagel-Set zugeschickt bekommen und habe beschlossen, der Sache trotzdem eine Chance zu geben. Nicht umsonst ist es eine beliebte Methode. Da ich aktuell ziemlich starke und stabile Fingernägel habe, habe ich beschlossen, die Produkte lieber an den Fußnägeln auszuprobieren. Dort wechsle ich auch nicht ganz so oft die Lackfarbe.

Das Set besteht aus einer UV-Lampe und unterschiedlichen kleineren Produkten. Einem Primer, einem kleinen UV-Lack, einem Top-Coat, u.v.m. Die genaue Auflistung findest du bei Amazon. Ich habe das natürlich gleich mit einer Pediküre verbunden und vorab meine Füße schön gepflegt. Dann wird die Nagelhaut zurückgeschoben um die Nägel für Gelnägel vorzubereiten. Die Nägel werden leicht aufgeraut und anschließend desinfiziert und entfettet.

Jetzt kommt der Primer drauf. Direkt im Anschluss wird der Gellack aufgetragen. Der stinkt unheimlich, aber das tut Nagellackentferner ja auch. Diese Schicht wird je 120 Sekunden unter das UV-Licht gehalten. Da das Gerät einen Timer hat, braucht man nicht einmal mehr groß auf die Uhr schauen. Meine Zehennägel haben da übrigens sehr gut drunter gepasst. Eigentlich ist dieses Modell für die Fingernägel.

Gelnägel selber machen | Pediküre

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Gelnägel selber machen | Pediküre

[separator style_type=“none“ top_margin=““ bottom_margin=“40″ sep_color=““ border_size=““ icon=““ icon_circle=““ icon_circle_color=““ width=““ alignment=“center“ class=““ id=““]Unerfahren, wie ich bin, dachte ich, dass der Lack schon dadurch fest wird. Das ist er aber noch nicht. Es kommt ein Top-Coat drauf und anschließend gibt es noch eine je 120 Sekunden lange Runde unter dem UV-Licht. Auch jetzt ist der Lack noch nicht fest. Man geht zum Schluss noch mit einem Cleaner über die Nägel und plötzlich sind sie hart und glänzen wunderschön. Sehr faszinierend, wie einfach es doch ist, Gelnägel zuhause selbst zu machen.

Die Anwendung zuhause ist also sehr einfach und funktioniert sehr gut. Das Gerät kostet etwa so viel wie ein Besuch bei einer professionellen Kosmetikerin. Auch mit 1-2 zusätzlichen Farben, lohnt sich diese Investition also auf jeden Fall. Mal schauen, wie meine Nägel aussehen, wenn ich den Lack wieder entferne. Da die Fußnägel aber doch robuster sind, mache ich mir deswegen gar keine so großen Sorgen mehr. Jetzt genieße ich es erst einmal, dass der Lack im Gegensatz zum normalen Nagellack richtig gut hält und man nicht ständig nachlackieren muss.

Hast du schon Erfahrung mit Gelnägeln gesammelt?

2 Kommentare

  1. 4. September 2016 / 08:31

    Damals als ich noch Gelnägel hatte, hatte ich auch so eine Lampe bzw. ein komplettes Set daheim. Es war nämlich so, dass immer mal eine Nagel abbrechen konnte und dann wollte ich nicht bis zum nächsten Termin warten. Generell bin ich durch mit Gel auf den Nägel. Die Haltbarkeit ist in der Regel hervorragend, aber bei mir wächst es zu schnell raus und dann gefällt es mir nicht mehr.

  2. Ramona
    6. September 2016 / 21:44

    Ein wirklich interessanter Beitrag. :) Ich habe auch absolut keine Ahnung von Gelnägeln, noch nie ausprobiert und auch etwas skeptisch. Keine Ahnung wieso, aber normaler Lack klappt bei mir auch ganz gut. :D Bin gespannt auf ein Update, wie sie sich gehalten haben und darauf, wie sie zu entfernen waren. Lohnt es sich? Würdest du das Ganze noch einmal machen? Das würde mich mal was interessieren. :)
    Liebe Grüße aus Bayreuth.

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